Wieder sind wir ein Stück weiter auf unserer Baustelle.
Die Abwasserrohre liegen, Warm-/Kaltwasser ist installiert.
Der Einfachheit halber wurden die Rohre im Erdgeschoss der Scheune an der Decke montiert.
Hier sitzt auch die Hauptstromversorgung und der Warmwasserboiler.
Vorinstallation für WC, Waschtisch und Dusche.
Und in diesem Aufwasch habe ich auch gleich einen Außenwasseranschluss bekommen - endlich Schluss mit GiesskannenquerdurchdenGarten-Schleppen.
Nun geht's mit dem Kaminbau und den Dachflächenfenstern weiter - Material und Handwerker sind bestellt. Ich hoffe, dass ich Euch hier bald neue Bilder zeigen kann.
Derweil sind unsere Äpfel schon fast erntereif, durch die viele Sonne dieses Jahr früher als sonst.
Außerdem gibt es Nachwuchs in unserer Familie. Sobald ich ein paar schöne Fotos gemacht habe, lüfte ich das süße Geheimnis.....
Eine schöne Woche wünscht Euch
Birgit
Montag, 31. August 2015
Mittwoch, 12. August 2015
Es geht los ... - Baustelle - Teil 1
Habt vielen Dank für Eure Kommentare zu meinem letzten Beitrag. Es tut gut zu lesen, dass es doch noch Leute gibt, die auf "meiner Spur" sind.
So und jetzt geht's endlich los.
Ich bekomme eine Werkstatt.
Ok, Werkstatt ist vielleicht etwas zu salopp formuliert.
Das Dachgeschoss unserer 2005 gebauten Fachwerkscheune wird ausgebaut. Rund 60 qm sind das. Dort werde ich dann meinen Hobbys freien Lauf lassen können. Spinnen, ohne immer wieder das Spinnrad wegräumen zu müssen. Filzen, ohne immer alle Materialien aus den verschiedensten Ecken rauszukramen. Oder auch einfach mal ein Projekt ruhen lassen können und später weitermachen.
Der Hausimker bekommt eine kleine Ecke ab für seine Honiglagerung, da bin ich großzügig.
Hier im ersten Stock wird ab sofort fleißig gewerkelt.
Der Elektriker war bereits da und hat etliche Meter an Kabelsalat hinterlassen.
Es wird geplant, verworfen und wieder neu geplant.
Hier kommt das Bad rein.
Und an diese Wand die Küche.
Heute kommt der Spengler und verlegt die Abflussrohre, Wasserleitungen und Co.
Ich werde Euch immer mal wieder Bilder vom Fortschritt zeigen.
Und dann gibt es ja auch noch was zu feiern:
Unser Mikesch wird heute 7 Jahre alt - herzlichen Glückwunsch!
Er ist total übernächtigt, weil er mit den Rehen und Wildschweinen reingefeiert hat.... Ist halt auch nicht mehr der Jüngste ;-))
Als Geburtstagsblume gibt es einen Agapanthus.
So und jetzt geht's endlich los.
Ich bekomme eine Werkstatt.
Ok, Werkstatt ist vielleicht etwas zu salopp formuliert.
Das Dachgeschoss unserer 2005 gebauten Fachwerkscheune wird ausgebaut. Rund 60 qm sind das. Dort werde ich dann meinen Hobbys freien Lauf lassen können. Spinnen, ohne immer wieder das Spinnrad wegräumen zu müssen. Filzen, ohne immer alle Materialien aus den verschiedensten Ecken rauszukramen. Oder auch einfach mal ein Projekt ruhen lassen können und später weitermachen.
Der Hausimker bekommt eine kleine Ecke ab für seine Honiglagerung, da bin ich großzügig.
Hier im ersten Stock wird ab sofort fleißig gewerkelt.
Der Elektriker war bereits da und hat etliche Meter an Kabelsalat hinterlassen.
Es wird geplant, verworfen und wieder neu geplant.
Hier kommt das Bad rein.
Und an diese Wand die Küche.
Heute kommt der Spengler und verlegt die Abflussrohre, Wasserleitungen und Co.
Ich werde Euch immer mal wieder Bilder vom Fortschritt zeigen.
Unser Mikesch wird heute 7 Jahre alt - herzlichen Glückwunsch!
Er ist total übernächtigt, weil er mit den Rehen und Wildschweinen reingefeiert hat.... Ist halt auch nicht mehr der Jüngste ;-))
Als Geburtstagsblume gibt es einen Agapanthus.
Bis demnächst mal wieder
herzlichst
Birgit
Mittwoch, 5. August 2015
Mensch gleich (un)menschlich ???
Frankfurt - Südbahnhof - 17.55 Uhr
Der Bahnsteig ist voller Menschen.
Schräg hinter mir steht ein Mann.
Aus dem Augenwinkel sehe ich, dass der Mann sich auf den Boden setzt und mit dem Rücken an das Treppengeländer lehnt.
Nun, das ist zunächst einmal nichts besonderes.
Dann jedoch kippt der Mann auf die Seite und fängt an zu krampfen.
Mist, denke ich, der hat einen epileptischen Anfall.
Die Menschen um mich rum starren und starren und starren.
Keiner bewegt sich.
Direkt neben mir steht ein Mann, starrt und hört noch Musik dazu.
Er nimmt die Ohrstöpsel noch nicht mal aus den Ohren.
Ok, denke ich, dann mal los.
Ich hocke mich zu dem Mann auf den Boden, rede beruhigend auf ihn ein und achte darauf, dass er sich durch seine unkontrollierten Zuckungen nicht noch verletzt.
Mehr kann und sollte man in so einem Fall auch nicht tun.
Die anderen - gaffen weiter. Auch mich spricht niemand an, ob weitere Hilfe notwendig ist.
Nach ein paar Minunten ist der Anfall vorbei und der Mann beginnt sich langsam zu entspannen. Er ist dann recht schnell wieder auf den Beinen, seinem Gesicht ist jedoch anzusehen, wie schlimm solch ein Erlebnis sein muss. Mein Angebot, einen Arzt zu holen, lehnt er ab.
Die anderen? Unbeteiligte, gleichgültige Gesichter wenden sich wieder ihren Mobiltelefonen zu.
Ich schreibe das hier nicht, um mir Beifall abzuholen.
Für mich war das eine Selbstverständlichkeit.
Ich schreibe das, weil ich fassungslos und wütend bin.
Diese Ignoranz und fehlende Hilfsbereitschaft meiner Mitmenschen erschrecken mich zutiefst.
Hat denn heute keiner mehr den Arsch in der Hose?
Einem Menschen, der offenbar in einer Notsituation ist, wenigstens Hilfe anzubieten, ist das Mindeste, was Menschlichkeit ausmacht.
Wäre einem der Umstehenden sein allgegenwärtiges Mobiltelefon auf die Gleise gefallen, es wären bestimmt etliche Helfer sofort zur Stelle gewesen, um es "zu retten".
Hier läuft was in die falsche Richtung!
Ich weiß, dass es durchaus auch noch hilfsbereite Menschen mit Zivilcourage gibt, leider erlebe ich in letzter Zeit jedoch immer wieder das Gegenteil.
Bleibt zu hoffen, das uns allen in einer Notsituation einfach nur jemand helfend zur Seite steht.
Passt auf Euch auf!
Birgit
Der Bahnsteig ist voller Menschen.
Schräg hinter mir steht ein Mann.
Aus dem Augenwinkel sehe ich, dass der Mann sich auf den Boden setzt und mit dem Rücken an das Treppengeländer lehnt.
Nun, das ist zunächst einmal nichts besonderes.
Dann jedoch kippt der Mann auf die Seite und fängt an zu krampfen.
Mist, denke ich, der hat einen epileptischen Anfall.
Die Menschen um mich rum starren und starren und starren.
Keiner bewegt sich.
Direkt neben mir steht ein Mann, starrt und hört noch Musik dazu.
Er nimmt die Ohrstöpsel noch nicht mal aus den Ohren.
Ok, denke ich, dann mal los.
Ich hocke mich zu dem Mann auf den Boden, rede beruhigend auf ihn ein und achte darauf, dass er sich durch seine unkontrollierten Zuckungen nicht noch verletzt.
Mehr kann und sollte man in so einem Fall auch nicht tun.
Die anderen - gaffen weiter. Auch mich spricht niemand an, ob weitere Hilfe notwendig ist.
Nach ein paar Minunten ist der Anfall vorbei und der Mann beginnt sich langsam zu entspannen. Er ist dann recht schnell wieder auf den Beinen, seinem Gesicht ist jedoch anzusehen, wie schlimm solch ein Erlebnis sein muss. Mein Angebot, einen Arzt zu holen, lehnt er ab.
Die anderen? Unbeteiligte, gleichgültige Gesichter wenden sich wieder ihren Mobiltelefonen zu.
Ich schreibe das hier nicht, um mir Beifall abzuholen.
Für mich war das eine Selbstverständlichkeit.
Ich schreibe das, weil ich fassungslos und wütend bin.
Diese Ignoranz und fehlende Hilfsbereitschaft meiner Mitmenschen erschrecken mich zutiefst.
Hat denn heute keiner mehr den Arsch in der Hose?
Einem Menschen, der offenbar in einer Notsituation ist, wenigstens Hilfe anzubieten, ist das Mindeste, was Menschlichkeit ausmacht.
Wäre einem der Umstehenden sein allgegenwärtiges Mobiltelefon auf die Gleise gefallen, es wären bestimmt etliche Helfer sofort zur Stelle gewesen, um es "zu retten".
Hier läuft was in die falsche Richtung!
Ich weiß, dass es durchaus auch noch hilfsbereite Menschen mit Zivilcourage gibt, leider erlebe ich in letzter Zeit jedoch immer wieder das Gegenteil.
Bleibt zu hoffen, das uns allen in einer Notsituation einfach nur jemand helfend zur Seite steht.
Passt auf Euch auf!
Birgit
Dienstag, 28. Juli 2015
Brennholzverleih und meckerndes Publikum
Das wäre doch mal eine Geschäftsidee: Brennholzverleih!
Genug zum Verleihen hätten wir. Halt nur einmal...
12,5 Ster wurden dieses Jahr gespalten und aufgesetzt.
Der Hausimker leidet immer noch unter den Nachwehen des Hantavirus und musste deshalb dieses Jahr von einem Freund spalten lassen. Sehr zu seinem Leidwesen, denn eigentlich macht er diese körperliche Arbeit gerne. Aber es fehlen einfach noch die Kräfte für diese Anstrengung.
Aufgesetzt habe ich. Holz auf Holz - Stück für Stück - eine fast meditative Arbeit - ich mach das auch gerne, mein Rücken ist da anderer Meinung. Aber da muss er durch.
Beifall bekam ich ab und zu von den Meckerziegen.
30 Stück stehen seit letzter Woche als Leihgabe eines Landwirts vom Nachbarort als Landschaftspfleger an unserem Haus.
Sie sollen die Verbuschung und Verkrautung unseres Tals verhindern und das tun sie mit Hingabe.
Ist die Kleine nicht herzallerliebst?
Von uns bekommen sie Wasser, mit der goldenen Sichel bei Vollmond geschnittenes Heu, handgeschnitzte Apfelstückchen, Wundcreme bei Risswunden am Euter und Streicheleinheiten en masse.
Ja, es stimmt, die Kerlchen werden so richtig verwöhnt. Mikesch ist schon eifersüchtig ....
Wir haben uns schon richtig an die Bande gewöhnt.
Sie und ihr Gemecker werden uns fehlen.
Servus, Ihr Guten - bis nächstes Jahr!
Genug zum Verleihen hätten wir. Halt nur einmal...
12,5 Ster wurden dieses Jahr gespalten und aufgesetzt.
Der Hausimker leidet immer noch unter den Nachwehen des Hantavirus und musste deshalb dieses Jahr von einem Freund spalten lassen. Sehr zu seinem Leidwesen, denn eigentlich macht er diese körperliche Arbeit gerne. Aber es fehlen einfach noch die Kräfte für diese Anstrengung.
Aufgesetzt habe ich. Holz auf Holz - Stück für Stück - eine fast meditative Arbeit - ich mach das auch gerne, mein Rücken ist da anderer Meinung. Aber da muss er durch.
Beifall bekam ich ab und zu von den Meckerziegen.
30 Stück stehen seit letzter Woche als Leihgabe eines Landwirts vom Nachbarort als Landschaftspfleger an unserem Haus.
Sie sollen die Verbuschung und Verkrautung unseres Tals verhindern und das tun sie mit Hingabe.
Ist die Kleine nicht herzallerliebst?
Von uns bekommen sie Wasser, mit der goldenen Sichel bei Vollmond geschnittenes Heu, handgeschnitzte Apfelstückchen, Wundcreme bei Risswunden am Euter und Streicheleinheiten en masse.
Ja, es stimmt, die Kerlchen werden so richtig verwöhnt. Mikesch ist schon eifersüchtig ....
Wir haben uns schon richtig an die Bande gewöhnt.
Mitte der Woche werden sie an einen anderen Einsatzort gebracht. Schade. Sie und ihr Gemecker werden uns fehlen.
Dienstag, 21. Juli 2015
Spessart Waldwichtel
Nächstes Frühjahr existiert unser kleiner Weiler seit 150 Jahren. Es wird ein kleines Fest geben und die Anwohner können sich und ihre Hobbys präsentieren. Mein Hausimker macht in Bienen, is klar. Also Honig, Honigschnaps und Bienenwachskerzen.
Und was mache ich? Hobbys habe ich ja genug. Und ich möchte mich nicht nur auf eines festlegen. Also habe ich jetzt schon angefangen, kleine Nettigkeiten zu produzieren, die ich dann auf dem Fest anbieten werde.
Zum Beispiel Waldwichtel aus dem Spessart:
Das sind ganz wilde Gesellen
mit spitzen Ohren
Langen Nasen und frech herausgestreckter Zunge
Und ganz speziellen Blicken
Socken in allen Größen und Farben
Beppo, die Burchfledermaus


Die Sachen gehen jetzt schon weg wie warme Semmeln. Aber der Winter kommt ja noch und da gibt es noch genug Zeit für die Nachproduktion. Hoffe ich jedenfalls ...
Bis demnächst - herzlichst
Birgit
Und was mache ich? Hobbys habe ich ja genug. Und ich möchte mich nicht nur auf eines festlegen. Also habe ich jetzt schon angefangen, kleine Nettigkeiten zu produzieren, die ich dann auf dem Fest anbieten werde.
Zum Beispiel Waldwichtel aus dem Spessart:
Das sind ganz wilde Gesellen
mit spitzen Ohren
Langen Nasen und frech herausgestreckter Zunge
Und ganz speziellen Blicken
Socken in allen Größen und Farben
Beppo, die Burchfledermaus
Eusebia, die Eule
Dopflabbn - wie die Franken sagen
Und natürlich handgefärbte, selbstgesponnene Wolle
Die Sachen gehen jetzt schon weg wie warme Semmeln. Aber der Winter kommt ja noch und da gibt es noch genug Zeit für die Nachproduktion. Hoffe ich jedenfalls ...
Bis demnächst - herzlichst
Birgit
Freitag, 17. Juli 2015
Badetag der Kuscheltiere
Bei den zur Zeit herrschenden Temperaturen schwitzen auch die Kuscheltiere. Und da es sowieso wieder mal an der Zeit war sie vom Staub zu befreien, haben sie alle ihr Bad genossen und trocknen in der warmen Luft ruckzuck.
Da sind ein paar ganz alte Schätzchen dabei, mein ältester Hermann-Teddy "Zotty" ist 51 Jahre alt und sein Fell ist total "abgeliebt". Er wird nicht mehr gewaschen, sein Stoff ist schon ganz brüchig. Ich hatte ihn stationär in einer Teddybärenklinik untergebracht, dort wurde er für ein halbes Vermögen "gesund gepflegt".

Machts gut
Birgit
Da sind ein paar ganz alte Schätzchen dabei, mein ältester Hermann-Teddy "Zotty" ist 51 Jahre alt und sein Fell ist total "abgeliebt". Er wird nicht mehr gewaschen, sein Stoff ist schon ganz brüchig. Ich hatte ihn stationär in einer Teddybärenklinik untergebracht, dort wurde er für ein halbes Vermögen "gesund gepflegt".
Und mit diesem Bild von einem prächtigen Hirschkäfer-Männle wünsche ich ein schönes, hoffentlich nicht so heißes Wochenende. 

Machts gut
Birgit
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