Dienstag, 30. Dezember 2014

Einen guten Beschluss

wünscht man sich hier bei uns in Unterfranken zum Jahreswechsel.
Und den wünsche ich Euch ebenfalls sehr herzlich. 
 






Ich bedanke mich für das Interesse an meinem Blog, die netten Kommentare oder auch das stille Mitlesen.

Und speziell für die Spinnerinnen unter uns,
habe ich ein Gedicht von Ringelnatz zum Jahreswechsel ausgewählt:
 
Dass bald das neue Jahr beginnt,
spür ich nicht im geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt
genauso wie zu Pfingsten.

Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
in heimlichen Geweben.
Wenn heute nacht ein Jahr beginnt,
beginnt ein neues Leben.

(Joachim Ringelnatz 1883-1934)


Bleibt g'sund und gehabt Euch wohl !

Dienstag, 23. Dezember 2014

Frohe Weihnachten

wünsche ich Euch allen von Herzen !
 

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,

wenn der Laute bei dem Stummen verweilt
und begreift, was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,

wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wichtig und groß,

wenn mitten im Dunkeln ein winziges Licht
Geborgenheit und helles Leben verspricht,

dann, ja dann,
fängt Weihnachten an!
 
(Rolf Krenzer)

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Helfen statt Schenken

Schon seit mehreren Jahren schenken wir uns zu Weihnachten nichts mehr und spenden stattdessen an diverse Hilfsorganisationen für Menschen und Tiere, sowohl vor Ort als auch International.

Ich möchte hier nochmal an meinen Post vom Juli 2014 S.O.S. erinnern. Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit leiden die Tiere in Rumänien unsäglich. Sie haben Hunger und frieren erbärmlich. Auch im letzten Winter mussten die Tierheimpfleger hilflos mit ansehen wie ihre Hunde erfroren sind, weil es an Schutzhütten fehlt. Vor der Todesspritze konnten sie die Tiere retten, vor der Kälte nicht ....

Quelle: http://www.tierhilfe-hoffnung.com/

Vielleicht kann ich den einen oder anderen animieren, es uns gleich zu tun. Wir haben doch alles, was wir wirklich brauchen. Die Spende gibt einem zumindest das gute Gefühl, dort geholfen zu haben, wo die Not am größten ist. Und das macht Weihnachten dann auch zu etwas ganz Besonderem.

Alle sagten: ‘Das geht nicht’
Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht.

Danke.

Dienstag, 16. Dezember 2014

Glühwein, Bier und Lagerfeuer

Das hatten wir unseren Gästen auf der Einladung zu unserem
alljährlichen Adventstreffen versprochen. 
Ein bisschen Schnee wäre schön gewesen.
 
 
Leider regnete es den ganzen Vormittag in Strömen. 
Als jedoch die ersten Gäste eintrafen, hörte es auf und
wir konnten unsere diversen Feuerstellen in Brand setzen.
 
Unsere neue Feuertonne - eine geniale Erfindung
 
 
 

 Der Kartoffelwichtel begrüßte die Gäste vor dem Tor  
 
 
 Und der ehemalige Schafstall erstrahlte in weihnachtlichem Glanz
 



 
Das Buffet ließ keine Wünsche offen
 
 Herbstliche Himmelstorte
Frankfurter Kranz  
 Allerlei süße Leckereien und auch Herzhaftes
 


Für die Damen gab es u.a. einen selbstgemachten Lebkuchenlikör
(der auch dem einen oder anderen Herrn schmeckte)

 
Überall sah man nur lächelnde und glückliche Gesichter -
der schönste Dank für die Gastgeber.
 
 
Vielen herzlichen Dank an all die lieben Menschen,
die gerne zu uns gekommen sind
und uns noch dazu so schöne Dinge mitgebracht haben. 
 
Wir freuen uns auf das nächste Mal ! 

Montag, 8. Dezember 2014

Fränggischer Advent - reine Nervensache

Deggoriert is scho lang, ich war dies Jahr arch früh dran.

 
Da sprach der Engel:
Die Fenster hätt se ewer alleweil noma kenn putz ... 
He, Engelche, setz mich net so unner Druck,
sonst wannerst de widder in de Karddong. 
Mir verhalde uns ema ganz ruich ...
Die Hausfrau is nämlich am bagge
Mandelhörnle

un Rumkuchele
Ne, die hat se geschenkt kricht
Und die aach - voneme ganz liebe Kollech, ganz was leggeres
(also die Braline...)
 
 Wer hat denn mir, dem Könich des Waldes, so e lächerlich Beleuchtung aufen Kopp ghängt?
 
Wolldannen - aach so e Zeuch    
 Der mit seinem Ho, Ho, Ho, wenn ich des scho hör  ...
Wenns hier net bald emal Schnee gibt, werd ich grantich 
  Un ich hab auch kee Lust mehr, in dem blede Schaukaste zu stehn, wo mich a jeder begaffe kann
 
Ich wess net, was ihr all habt.
Weihnachdde is reine Nervensache.
Hauptsach, ich hab mei Fudderschälche mit der Goldkande
an Heilich Abend unnerm Baum - dann is alles gut!

Dienstag, 2. Dezember 2014

Spessart Waldweihnacht

Auf der Bayrischen Schanz bei Lohr/Ruppertshütten
 
ein Weihnachtsmarkt der besonderen Art
(auch vom 5. - 7.12.)
klein, ruhig und beschaulich - einfach ganz besonders
 


 Begrüßung durch ein bayr. Kaltblut und ein Noriker

 Jede Menge Tiere aus Holz und einfach schöne Dinge

 
 Waldgeister

 Holzverkauf
 Auch für diesen Zweck

 



 Schmuseweiches Alpaka

 Ein Brillenbär
Und dann gab's im gemütlichen Gasthaus noch einen Kakao mit Sahne und ein Stück hausgemachten Zimtstreusel. Der alte Kachelofen bollerte vor sich hin und wir freuten uns über diesen schönen Nachmittag.